Startseite » Produkte » VEVOR 20A MPPT Solarladeregler, 12V / 24V Auto DC-Eingang Handbuch

VEVOR 20A MPPT Solarladeregler, 12V / 24V Auto DC-Eingang Handbuch

Effizientes Laden: Durch die Nutzung der fortschrittlichen MPPT-Technologie übertrifft unser Solarladeregler herkömmliche PWM-Lademethoden um 15-30 %. Unter idealen Bedingungen erreicht er einen Umwandlungswirkungsgrad von bis zu 98 %, was schnellere Ladezeiten und eine höhere Energienutzung bedeutet, sodass Ihre Geräte länger betrieben werden können.
Vielseitige Kompatibilität: Geeignet für eine Vielzahl von Umgebungen und Geräten, von Solaranlagen für den Heimgebrauch bis hin zu tragbaren Photovoltaikanlagen. Dieser MPPT-Solarladeregler kann Ladeströme von bis zu 20 A verarbeiten und unterstützt Solarpanel-Nennleistungen von bis zu 260 W/520 W. Er ist mit verschiedenen gängigen Batterietypen kompatibel, darunter versiegelte Deep-Cycle-Batterien (AGM), Gel-, Nass- und Lithiumbatterien, um nur einige zu nennen.
Einfach zu bedienen und zu steuern: Ausgestattet mit einem LCD-Bildschirm können Benutzer wichtige Daten einfach überwachen und den Betriebsstatus des Geräts anpassen. Darüber hinaus verfügt der MPPT-Solarregler über eine R232-Kommunikationsschnittstelle, die Modbus-Kommunikationsprotokolle unterstützt, sodass die Funktionalität bequem erweitert und verschiedene Kommunikationsanforderungen erfüllt werden können.
Hohe Stabilität: Unser Laderegler 12 V/24 V verfügt über integrierte Temperatursensoren und kann die Lademodi automatisch an die Umgebungstemperaturen anpassen, einschließlich der Begrenzung der Lademodi. Er sorgt für einen stabilen Betrieb auch in Umgebungen mit hohen oder niedrigen Temperaturen oder bei hoher Ladeleistung.
Verbesserte Sicherheit: Mit umfassenden Schutzfunktionen, darunter Batterie-Verpolungsschutz, PV-Verpolungsschutz, PV-Kurzschlussschutz, Überstromschutz beim Laden und TVS-Blitzschutz, gewährleistet es die Sicherheit und langfristige Nutzung des Gerätes.

Entdecken Sie den ultimativen Leitfaden zur Maximierung der Leistung und Langlebigkeit Ihres VEVOR 20A MPPT Solarladeregler Mit unserem umfassenden Produkthandbuch. Dieses Handbuch richtet sich sowohl an Anfänger als auch an erfahrene Benutzer und bietet Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Einrichtung, Fehlerbehebung und Optimierung Ihres 12-V-/24-V-Solarpanel-Regler-Ladegeräts mit automatischem DC-Eingang.

Detaillierte Abschnitte von der Erstinstallation bis hin zu erweiterten Konfigurationen bieten wertvolle Einblicke in das effiziente Laden von versiegelten (AGM), Gel-, Nass- und Lithiumbatterien. Das benutzerfreundliche Format, ergänzt durch übersichtliche Diagramme und ein intuitives Layout, erleichtert die Anwendung.

Darüber hinaus werden die Funktionen des LCD-Displays und des Temperatursensorkabels ausführlich erläutert, um Ihnen zu helfen, unter verschiedenen Bedingungen optimale Leistung zu erzielen. Laden Sie noch heute das Handbuch für Ihren VEVOR 20A MPPT Solarladeregler herunter und schöpfen Sie das volle Potenzial Ihrer Solaranlage aus.

Modell: ML2420

SICHERHEITSHINWEISE

  1. Da dieser Controller mit Spannungen arbeitet, die die für die Sicherheit von Personen geltenden Höchstgrenzen überschreiten, nehmen Sie ihn nicht in Betrieb, bevor Sie dieses Handbuch sorgfältig gelesen und eine Schulung zur sicheren Bedienung absolviert haben.
  2. Der Controller verfügt über keine internen Komponenten, die gewartet oder instand gehalten werden müssen. Versuchen Sie daher nicht, den Controller zu zerlegen oder zu reparieren.
  3. Installieren Sie den Controller im Innenbereich und vermeiden Sie die Freilegung von Komponenten und das Eindringen von Wasser.
  4. Während des Betriebs kann der Heizkörper eine sehr hohe Temperatur erreichen. Installieren Sie den Regler daher an einem Ort mit guten Belüftungsbedingungen.
  5. Es wird empfohlen, außerhalb des Controllers eine Sicherung oder einen Unterbrecher zu installieren.
  6. Trennen Sie vor der Installation und Verkabelung des Controllers die Photovoltaikanlage und die Sicherung bzw. den Leistungsschalter in der Nähe der Batterieanschlüsse.
  7. Überprüfen Sie nach der Installation, ob alle Verbindungen fest und zuverlässig sind, um lose Verbindungen zu vermeiden, die zu Gefahren durch Hitzestau führen können.

1. PRODUKTEINFÜHRUNG

1.1 Produktübersicht

  • Dieses Produkt überwacht die erzeugte Leistung des Solarmoduls und erfasst die höchsten Spannungs- und Stromwerte (VI) in Echtzeit. Dadurch kann das System die Batterie mit maximaler Leistung laden. Es ist für den Einsatz in netzunabhängigen Photovoltaikanlagen konzipiert, um den Betrieb von Solarmodul, Batterie und Last zu koordinieren und fungiert als zentrale Steuereinheit dieser Systeme.
  • Dieses Produkt verfügt über einen LCD-Bildschirm, der den Betriebsstatus, Betriebsparameter, Controller-Protokolle, Steuerparameter usw. dynamisch anzeigen kann. Benutzer können Parameter bequem per Taste überprüfen und Steuerparameter ändern, um den Systemanforderungen gerecht zu werden.
  • Der Controller nutzt das Standard-Kommunikationsprotokoll Modbus, sodass Benutzer Systemparameter problemlos selbst prüfen und ändern können. Darüber hinaus bieten wir unseren Benutzern mit kostenloser Überwachungssoftware maximalen Komfort für ihre vielfältigen Anforderungen an die Fernüberwachung.
  • Umfassende elektronische Fehlerselbsterkennungsfunktionen und leistungsstarke, in den Controller integrierte elektronische Schutzfunktionen können Bauteilschäden durch Installationsfehler oder Systemausfälle weitestgehend verhindern.

1.2 Produktmerkmale

  • Mit der fortschrittlichen Dual-Peak- oder Multi-Peak-Tracking-Technologie kann der Controller den Punkt der maximalen Leistung immer noch genau verfolgen, wenn das Solarpanel beschattet ist oder ein Teil des Panels ausfällt, was zu mehreren Spitzen auf der IV-Kurve führt.
  • Ein integrierter Algorithmus zur Verfolgung des maximalen Powerpoints kann die Energienutzungseffizienz von Photovoltaiksystemen deutlich verbessern und die Ladeeffizienz im Vergleich zur herkömmlichen PWM-Methode um 15 bis 20 % steigern.
  • Eine Kombination mehrerer Tracking-Algorithmen ermöglicht in kürzester Zeit ein genaues Tracking des optimalen Arbeitspunktes auf der IV-Kurve.
  • Das Produkt bietet eine optimale MPPT-Tracking-Effizienz von bis zu 99.9 %.
  • Fortschrittliche digitale Stromversorgungstechnologien erhöhen die Energieumwandlungseffizienz der Schaltung auf bis zu 98%.
  • Ladeprogrammoptionen sind für verschiedene Batterietypen verfügbar, darunter Gelbatterien, versiegelte Batterien, offene Batterien und Lithiumbatterien.
  • Der Controller verfügt über einen Lademodus mit begrenztem Strom. Wenn die Leistung des Solarpanels einen bestimmten Wert überschreitet und der Ladestrom größer als der Nennstrom ist, senkt der Controller automatisch die Ladeleistung und bringt den Ladestrom auf den Nennwert.
  • Sofortiger Anlauf von kapazitiven Lasten mit großen Strömen wird unterstützt.
  • Die automatische Erkennung der Batteriespannung wird unterstützt.
  • LED-Fehleranzeigen und ein LCD-Bildschirm, der Informationen zu Anomalien anzeigen kann, helfen Benutzern, Systemfehler schnell zu identifizieren.
  • Die Funktion zur Speicherung historischer Daten ist verfügbar und Daten können bis zu einem Jahr gespeichert werden.
  • Der Controller verfügt über einen LCD-Bildschirm, mit dem Benutzer Betriebsdaten und Status des Geräts überprüfen und Controllerparameter ändern können.
  • Der Controller unterstützt das Standard-Modbus-Protokoll und erfüllt die Kommunikationsanforderungen verschiedener Gelegenheiten.
  • Der Controller verfügt über einen integrierten Übertemperaturschutz. Überschreitet die Temperatur den eingestellten Wert, verringert sich der Ladestrom linear zur Temperatur, um den Temperaturanstieg des Controllers zu bremsen und ihn so effektiv vor Überhitzungsschäden zu schützen.
  • Der Controller verfügt über eine Temperaturkompensationsfunktion und kann die Lade- und Entladeparameter automatisch anpassen, um die Lebensdauer der Batterie zu verlängern.
  • TVS-Lichtschutz.

1.3 Exterieur und Schnittstellen

1.4 Einführung in die Maximum Power Point Tracking-Technologie

Maximum Power Point Tracking (MPPT) ist eine fortschrittliche Ladetechnologie, die es dem Solarmodul ermöglicht, durch Anpassung des Betriebszustands des elektrischen Moduls mehr Leistung abzugeben. Aufgrund der Nichtlinearität von Solaranlagen existiert auf ihren Kurven ein Punkt maximaler Energieabgabe (Maximum Power Point).

Herkömmliche Laderegler (mit Schalt- und PWM-Ladetechnologie) können diesen Punkt nicht kontinuierlich erfassen und so die Batterie gezielt laden. Sie können daher nicht die volle Leistung des Solarmoduls nutzen. Ein Solarladeregler mit MPPT-Technologie hingegen kann den maximalen Leistungspunkt des Solarmoduls kontinuierlich verfolgen und so die maximale Leistung zum Laden der Batterie erzielen.

Nehmen wir als Beispiel ein 12-V-System. Da die Spitzenspannung (Vpp) des Solarmoduls ca. 17 V beträgt, während die Batteriespannung bei ca. 12 V liegt, bleibt die Spannung des Solarmoduls beim Laden mit einem herkömmlichen Laderegler bei ca. 12 V und liefert nicht die maximale Leistung.

Der MPPT-Regler kann das Problem jedoch lösen, indem er die Eingangsspannung und den Eingangsstrom des Solarmoduls in Echtzeit anpasst und so eine maximale Eingangsleistung erzielt.

Im Vergleich zu herkömmlichen PWM-Reglern kann der MPPT-Regler die maximale Leistung des Solarmoduls maximieren und einen höheren Ladestrom bereitstellen. Letzteres kann den Energienutzungsgrad im Allgemeinen um 15 bis 20 % erhöhen.

Aufgrund der sich ändernden Umgebungstemperatur und Lichtverhältnisse variiert der maximale Leistungspunkt häufig und unser MPPT-Controller kann die Parametereinstellungen in Echtzeit an die Umgebungsbedingungen anpassen, um das System immer nahe am maximalen Betriebspunkt zu halten.

Der gesamte Prozess läuft vollständig automatisch ab und erfordert kein menschliches Eingreifen.

1.5 Einführungen in die Ladephase

Als eine der Ladestufen kann MPPT nicht allein verwendet werden. Normalerweise ist eine Kombination aus Schnellladung, Erhaltungsladung, Ausgleichsladung und anderen Lademethoden erforderlich, um den Ladevorgang abzuschließen.

Ein vollständiger Ladevorgang umfasst Schnell-, Halte- und Erhaltungsladungen. Die Ladekurve ist unten dargestellt:

  • Schnelle Aufladung

Da die Batteriespannung in der Schnellladephase den eingestellten Wert (Ausgleichs-/Boost-Spannung) noch nicht erreicht hat, führt der Regler eine MPPT-Ladung mit maximaler Solarleistung durch. Sobald die Batteriespannung den voreingestellten Wert erreicht, beginnt die Konstantspannungsladung.

  • Dauerhaftes Laden

Sobald die Batteriespannung den eingestellten Wert der Haltespannung erreicht, führt der Regler eine Konstantspannungsladung durch. Dieser Vorgang beinhaltet keine MPPT-Ladung mehr, und der Ladestrom nimmt mit der Zeit allmählich ab. Die Halteladung erfolgt in zwei Stufen: Ausgleichsladung und Schnellladung. Die beiden Stufen werden ohne Wiederholung durchgeführt, wobei die Ausgleichsladung alle 30 Tage gestartet wird.

  • Schnellladen

Standardmäßig dauert die Schnellladung in der Regel 2 Stunden. Benutzer können jedoch die voreingestellte Dauer und den Boost-Spannungspunkt entsprechend ihrem tatsächlichen Bedarf anpassen. Sobald die Dauer den eingestellten Wert erreicht, wechselt das System zur Erhaltungsladung.

  • Ausgleich des Ladens

Warnung: Explosionsgefahr!

Beim Ausgleichsladen kann eine offene Blei-Säure-Batterie explosives Gas erzeugen. Daher muss die Batteriekammer gut belüftet sein.

Hinweis: Gefahr von Geräteschäden!

Durch Ausgleichsladung kann die Batteriespannung so weit ansteigen, dass empfindliche Gleichstromlasten beschädigt werden können. Überprüfen Sie, ob die zulässigen Eingangsspannungen aller Lasten im System über dem eingestellten Wert für die Ausgleichsladung der Batterie liegen.

Hinweis: Gefahr von Geräteschäden!

Überladung oder zu hohe Gasentwicklung können die Batterieplatten beschädigen und zum Ablösen des aktiven Materials auf den Batterieplatten führen. Eine zu hohe oder zu lange Ausgleichsladung kann zu Schäden führen.

Informieren Sie sich sorgfältig über die tatsächlichen Anforderungen der im System eingesetzten Batterie. Einige Batterietypen profitieren von regelmäßigem Ausgleichsladen. Dadurch wird der Elektrolyt durchmischt, die Batteriespannung ausgeglichen und die elektrochemische Reaktion abgeschlossen. Ausgleichsladen erhöht die Batteriespannung über die Standardversorgungsspannung und vergast den Elektrolyten.

Steuert der Controller die Batterie anschließend automatisch in die Ausgleichsladung, beträgt die Ladedauer standardmäßig 120 Minuten. Um eine übermäßige Gasentwicklung oder eine Überhitzung der Batterie zu vermeiden, wiederholen sich Ausgleichs- und Schnellladung nicht innerhalb eines Ladezyklus.

Hinweis:

  1. Wenn das System die Batteriespannung aufgrund der Installationsumgebung oder der Betriebslast nicht dauerhaft auf einem konstanten Niveau stabilisieren kann, leitet der Controller einen Zeitablauf ein. Drei Stunden nachdem die Batteriespannung den eingestellten Wert erreicht hat, schaltet das System automatisch auf Ausgleichsladung um.
  2. Wenn die Uhr des Controllers nicht kalibriert ist, gleicht er den Ladevorgang regelmäßig entsprechend seiner internen Uhr aus.
  • Schwebendes Laden

Wenn die Erhaltungsladephase abgeschlossen ist, wechselt der Regler zur Erhaltungsladung, bei der der Regler die Batteriespannung durch Verringerung des Ladestroms senkt und die Batteriespannung auf der eingestellten Erhaltungsladespannung hält.

Beim Erhaltungsladen wird eine sehr leichte Ladung durchgeführt, um den vollen Zustand der Batterie aufrechtzuerhalten. In dieser Phase können die Verbraucher fast die gesamte Solarenergie nutzen. Wenn die Verbraucher mehr Strom verbrauchen, als das Solarpanel liefern kann, kann der Regler die Batteriespannung im Erhaltungsladezustand nicht halten.

Wenn die Batteriespannung auf den eingestellten Wert abfällt, um zur Schnellladung zurückzukehren, beendet das System die Erhaltungsladung und wechselt erneut zur Schnellladung.

2. PRODUKTINSTALLATION

2.1 Vorsichtsmaßnahmen bei der Installation

  • Seien Sie beim Einbau der Batterie äußerst vorsichtig. Tragen Sie bei offenen Blei-Säure-Batterien während des Einbaus eine Schutzbrille und spülen Sie bei Kontakt mit Batteriesäure sofort mit Wasser.
  • Um einen Kurzschluss der Batterie zu vermeiden, dürfen keine Metallgegenstände in der Nähe der Batterie platziert werden.
  • Beim Laden der Batterie können saure Gase entstehen. Sorgen Sie daher für eine gute Belüftung der Umgebung.
  • Halten Sie die Batterie von Feuerfunken fern, da die Batterie brennbares Gas erzeugen kann.
  • Treffen Sie bei der Installation der Batterie im Freien ausreichende Maßnahmen, um die Batterie vor direkter Sonneneinstrahlung und eindringendem Regenwasser zu schützen.
  • Lose Verbindungen oder korrodierte Drähte können übermäßige Hitze erzeugen, die die Isolationsschicht des Drahtes weiter schmelzen, umliegende Materialien verbrennen oder sogar einen Brand verursachen kann. Stellen Sie daher sicher, dass alle Verbindungen fest angezogen sind. Drähte sollten mit Kabelbindern befestigt werden. Vermeiden Sie beim Bewegen von Gegenständen ein Schwingen der Drähte, um ein Lösen der Verbindungen zu verhindern.
  • Beim Anschließen des Systems kann die Spannung am Ausgangsanschluss den für die Sicherheit des Benutzers geltenden Grenzwert überschreiten. Wenn der Vorgang erforderlich ist, verwenden Sie Isolierwerkzeuge und halten Sie Ihre Hände trocken.
  • Die Anschlussklemmen des Controllers können an eine einzelne Batterie oder einen Batteriesatz angeschlossen werden. Die folgenden Beschreibungen in diesem Handbuch gelten für Systeme mit einer einzelnen Batterie oder einem Batteriesatz.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise des Batterieherstellers.
  • Beachten Sie bei der Auswahl der Anschlussleitungen für das System das Kriterium, dass die Stromdichte nicht größer als 4A/mm2 ist
  • Verbinden Sie den Erdungsanschluss des Controllers mit der Erde.

2.2 Verdrahtungsspezifikationen

Die Verdrahtung und Installation muss den nationalen und lokalen elektrischen Vorschriften entsprechen. Die Verdrahtungsspezifikationen der Batterie und der Verbraucher müssen entsprechend den Nennströmen ausgewählt werden. Die Verdrahtungsspezifikationen finden Sie in der folgenden Tabelle:

Warnung

  • Explosionsgefahr! Installieren Sie den Controller und eine offene Batterie niemals im selben geschlossenen Raum! Der Controller darf auch nicht in einem geschlossenen Raum installiert werden, in dem sich Batteriegas ansammeln kann.
  • Hochspannungsgefahr! Photovoltaikanlagen können eine sehr hohe Leerlaufspannung erzeugen. Öffnen Sie vor dem Verdrahten den Leistungsschalter oder die Sicherung und seien Sie beim Verdrahten äußerst vorsichtig.
  • Achten Sie bei der Installation des Controllers darauf, dass ausreichend Luft durch den Kühler strömt, und lassen Sie darüber und darunter mindestens 150 mm Platz, um eine natürliche Konvektion zur Wärmeableitung zu gewährleisten.

Wenn der Controller in einem geschlossenen Gehäuse installiert ist, stellen Sie sicher, dass das Gehäuse eine zuverlässige Wärmeableitung gewährleistet.

Schritt 1:: Wählen Sie den Installationsort

Installieren Sie den Controller nicht an einem Ort, der direkter Sonneneinstrahlung, hohen Temperaturen oder Wassereindringen ausgesetzt ist, und stellen Sie sicher, dass die Umgebung gut belüftet ist.

Schritt 2:: Legen Sie zunächst die Montageführungsplatte an die richtige Stelle, markieren Sie mit einem Markierstift die Befestigungspunkte, bohren Sie an den markierten Stellen vier Befestigungslöcher und setzen Sie Schrauben ein.

Schritt 3:: Den Controller reparieren

Richten Sie die Befestigungslöcher des Controllers auf die in Schritt 2 angebrachten Schrauben aus und montieren Sie den Controller.

Schritt 4:: Kabel

Entfernen Sie zunächst die beiden Schrauben am Controller und beginnen Sie dann mit der Verdrahtung. Um die Sicherheit der Installation zu gewährleisten, empfehlen wir die folgende Verdrahtungsreihenfolge. Sie können diese Reihenfolge jedoch auch abweichen, ohne den Controller zu beschädigen.

Warnung

  • Es besteht Stromschlaggefahr! Wir empfehlen dringend, Sicherungen oder Leistungsschalter auf der Photovoltaik-Array-Seite, der Lastseite und der Batterieseite anzuschließen, um Stromschläge während der Verkabelung oder fehlerhafte Bedienung zu vermeiden. Außerdem sollten die Sicherungen und Leistungsschalter vor der Verkabelung geöffnet sein.
  • Hochspannungsgefahr! Photovoltaikanlagen können eine sehr hohe Leerlaufspannung erzeugen. Öffnen Sie vor dem Verdrahten den Leistungsschalter oder die Sicherung und seien Sie beim Verdrahten äußerst vorsichtig.
  • Es besteht Explosionsgefahr! Ein Kurzschluss der Plus- und Minuspole der Batterie oder der mit den beiden Polen verbundenen Leitungen kann zu Feuer oder Explosion führen. Seien Sie beim Betrieb stets vorsichtig.

Schließen Sie zuerst die Batterie, dann die Last und schließlich das Solarpanel an. Beachten Sie beim Verdrahten die Reihenfolge „+“ und dann „-“.

4. Einschalten

Nachdem Sie alle Stromkabel fest und zuverlässig angeschlossen haben, prüfen Sie, ob die Verkabelung korrekt ist und ob Plus- und Minuspol vertauscht sind. Nachdem Sie sichergestellt haben, dass keine Fehler vorliegen, schließen Sie zunächst die Sicherung oder den Leistungsschalter der Batterie. Prüfen Sie anschließend, ob die LED-Anzeigen aufleuchten und das LCD-Display Informationen anzeigt. Sollte das LCD-Display keine Informationen anzeigen, öffnen Sie sofort die Sicherung oder den Leistungsschalter und prüfen Sie erneut, ob alle Anschlüsse korrekt sind.

Wenn die Batterie normal funktioniert, schließen Sie das Solarpanel an. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung leuchtet oder blinkt die Ladeanzeige des Controllers und beginnt mit dem Laden der Batterie. Nach dem erfolgreichen Verbinden von Batterie und Photovoltaikanlage schließen Sie abschließend die Sicherung oder den Leistungsschalter der Last. Anschließend können Sie manuell prüfen, ob sich die Last normal ein- und ausschalten lässt. Weitere Informationen finden Sie in den Informationen zu den Betriebsmodi und -abläufen der Last.

Warnung

  • Wenn sich der Controller in einem normalen Ladezustand befindet, wirkt sich das Abklemmen der Batterie negativ auf die Gleichstromlasten aus und kann in extremen Fällen zu einer Beschädigung der Lasten führen.
  • Wenn die Pole der Batterie innerhalb von 10 Minuten, nachdem der Controller den Ladevorgang beendet hat, vertauscht werden, können die internen Komponenten des Controllers beschädigt werden.

Hinweis

  1. Die Sicherung oder der Leistungsschalter der Batterie muss so nah wie möglich an der Batterieseite installiert werden. Es wird empfohlen, dass der Installationsabstand nicht mehr als 150 mm beträgt.
  2. Wenn kein externer Temperatursensor an den Controller angeschlossen ist, bleibt der Batterietemperaturwert bei 25 °C.
  3. Wenn im System ein Wechselrichter eingesetzt wird, schließen Sie den Wechselrichter direkt an die Batterie an und verbinden Sie ihn nicht mit den Lastanschlüssen des Controllers.

3. Bedienung und Anzeige des Solarladereglers

3.1 LED-Anzeigen

PV-Array-Anzeige

BAT-Anzeige

LOAD-Anzeige

Fehleranzeige

3.2 Tastenbedienung

3.3 LCD-Start und Hauptschnittstelle

Startschnittstelle

Beim Einschalten blinken die vier Anzeigen zunächst nacheinander. Nach der Selbstprüfung wird der LCD-Bildschirm aktiviert und zeigt den Spannungspegel der Batterie an. Dabei kann es sich entweder um eine vom Benutzer gewählte feste Spannung oder eine automatisch erkannte Spannung handeln.

Haupt-Schnittstelle

        

3.4 Schnittstelle zur Einstellung des Lademodus

3.4.1 Einführung in die Lastmodi

Dieser Controller verfügt über 5 Lastbetriebsarten, die im Folgenden beschrieben werden:

3.4.2 Lastmodusanpassung

Benutzer können den Lademodus nach Bedarf anpassen. Der Standardmodus ist der Debugmodus (siehe „Einführung in die Lademodi“). So passen Sie die Lademodi an:

3.4.3 Seite „Manuelles Laden ein/aus“

Der manuelle Betrieb ist nur bei manuellem Lastmodus (15) möglich. Tippen Sie auf die Set-Taste, um die Last bei Netzstörungen ein- und auszuschalten.

3.5 Systemparametereinstellungen

Halten Sie in einer beliebigen Schnittstelle (außer im Lademodus) die Set-Taste gedrückt, um in die Schnittstelle zur Parametereinstellung zu gelangen.

Nachdem Sie die Einstellungsoberfläche aufgerufen haben, tippen Sie auf die Set-Taste, um zur Einstellung zu wechseln, und tippen Sie auf die Auf- oder Ab-Taste, um den Parameterwert im Menü zu erhöhen oder zu verringern.

Tippen Sie dann auf die Eingabetaste, um den Vorgang zu beenden (ohne die Parametereinstellungen zu speichern), oder halten Sie die Set-Taste gedrückt, um die Einstellung zu speichern und den Vorgang zu beenden.

HinweisHinweis: Nach dem Einstellen der Systemspannung muss die Stromversorgung aus- und wieder eingeschaltet werden, da das System sonst möglicherweise mit einer anormalen Systemspannung arbeitet.

Der Controller ermöglicht es Benutzern, die Parameter an die tatsächlichen Bedingungen anzupassen. Die Parametereinstellungen müssen jedoch unter Anleitung eines Fachmanns vorgenommen werden. Andernfalls können fehlerhafte Parametereinstellungen dazu führen, dass das System nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert.

Details zu den Parametereinstellungen finden Sie in Tabelle 3

4. PRODUKTSCHUTZ UND SYSTEMWARTUNG

4.1-Schutz

  • Wasserdichter Schutz

Bewertung: IP32

  • Schutz vor Eingangsleistungsbegrenzung

Wenn die Leistung des Solarmoduls höher ist als sein Nennwert, begrenzt der Controller die Leistung des Moduls innerhalb des Nennleistungsbereichs, um Schäden durch Überstrom zu verhindern, und der Controller wechselt in den Begrenzungslademodus.

  • Verpolungsschutz der Batterie.

Bei umgekehrter Batteriepolarität funktioniert das System zwar nicht, der Controller brennt jedoch nicht durch.

  • Die PV-Eingangsendspannung ist zu hoch

Wenn die Spannung am Eingang des PV-Arrays zu hoch ist, schaltet der Regler den PV-Eingang automatisch ab.

  • Kurzschlussschutz am PV-Eingang

Wenn die Spannung am Eingangsende des PV-Arrays kurzgeschlossen wird, schaltet der Regler den Ladevorgang ab. Nachdem der Kurzschluss behoben ist, wird der Ladevorgang automatisch wiederhergestellt.

  • Verpolungsschutz für PV-Eingang

Wenn die Polarität des PV-Arrays umgekehrt wird, wird der Controller nicht beschädigt und der normale Betrieb wird fortgesetzt, nachdem der Verdrahtungsfehler behoben wurde.

  • Nacht-Rückladeschutz.

Verhindern Sie die Entladung der Batterie durch das Solarpanel in der Nacht.

  • TVS-Blitzschutz
  • Übertemperaturschutz

Wenn die Reglertemperatur den eingestellten Wert überschreitet, wird die Ladeleistung verringert oder gestoppt.

Siehe folgendes Diagramm:

4.2 Systemwartung

  • Um die Leistungsfähigkeit des Reglers langfristig aufrechtzuerhalten, werden zweimal jährlich Inspektionen empfohlen.
  • Stellen Sie sicher, dass der Luftstrom um den Controller nicht behindert wird, und entfernen Sie allen Schmutz und Ablagerungen vom Kühlkörper.
  • Überprüfen Sie, ob die Isolierschichten aller freiliegenden Kabel durch Sonneneinstrahlung, Reibung mit anderen Objekten in der Nähe, Trockenfäule, Zerstörung durch Insekten oder Nagetiere usw. beschädigt sind. Wenn dies der Fall ist, muss das Kabel repariert oder ersetzt werden.
  • Überprüfen Sie, ob die Anzeigen mit dem Gerätebetrieb übereinstimmen. Beachten Sie, dass bei Fehlfunktionen oder Fehlermeldungen Korrekturmaßnahmen erforderlich sind.
  • Überprüfen Sie alle Kabelklemmen auf Korrosion, Isolationsschäden, Anzeichen von Überhitzung oder Verbrennungen/Verfärbungen und ziehen Sie die Klemmenschrauben fest an.
  • Auf Schmutz, Insektennester und Korrosion prüfen und bei Bedarf reinigen.
  • Sollte der Blitzableiter ausfallen, ersetzen Sie ihn rechtzeitig, um den Controller und andere Geräte vor Blitzschäden zu schützen. Ergreifen Sie bei Bedarf Korrekturmaßnahmen für Störungen oder Fehlermeldungen.

Warnung: Es besteht Stromschlaggefahr! Stellen Sie vor der Durchführung der oben genannten Prüfungen oder Vorgänge immer sicher, dass die Stromversorgung des Controllers unterbrochen ist!

4.3 Störungsanzeige und Warnungen

5. Technische Parameter des Solarladereglers

5.1 Elektrische Parameter

5.2. Standardparameter des Batterietyps

Bei der Auswahl „Benutzer“ ist der Batterietyp selbst anzupassen. Die voreingestellten Systemspannungsparameter entsprechen in diesem Fall denen der verschlossenen Bleibatterie.

Beim Ändern der Lade- und Entladeparameter der Batterie muss die folgende Regel beachtet werden:

  • Überspannungs-Abschaltspannung ≞ Ladegrenzspannung ≥ Ausgleichsspannung ≥ Boost-Spannung ≥ Erhaltungsladespannung ≞ Boost-Rücklaufspannung;
  • Überspannungs-Abschaltspannung > Überspannungs-Abschaltrückspannung;
  • Unterspannungsabschalt-Rückkehrspannung > Unterspannungsabschaltspannung ≥ Entladegrenzspannung;
  • Unterspannungswarnungs-Rücklaufspannung > Unterspannungswarnungsspannung ≥ Entladegrenzspannung;
  • Boost-Rücklaufspannung > Niederspannungs-Abschalt-Rücklaufspannung

6. KONVERTIERUNGSEFFIZIENZKURVE

6.1 12V-Systemumbau

6.1 24V-Systemumbau

7. Produktabmessungen des Solarladereglers

Empfohlen für Ihr Projekt

 

VEVOR 20A MPPT Solarladeregler, 12V / 24V Auto DC-Eingang Handbuch

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Seien Sie der Erste, der „VEVOR 20A MPPT Solarladeregler, 12 V/24 V Auto-DC-Eingang, Handbuch“ bewertet.

E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind MIT * gekennzeichnet. *

Nach oben scrollen