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So wechseln Sie das Getriebeöl in 5 einfachen Schritten

Wie man das Getriebeöl wechselt

Ein wichtiger Wartungsschritt ist der Wechsel des Getriebeöls im Schaltgetriebe oder Differential Ihres Autos. Dadurch bleiben Ihre Zahnräder in einwandfreiem Zustand und teure Schäden werden vermieden. Sie werden überrascht sein, wie einfach der Getriebeölwechsel ist. Diese Aufgabe können Sie problemlos selbst zu Hause erledigen.

Es handelt sich um ein einfaches Verfahren, das Ihnen im Vergleich zum Besuch eines Geschäfts Zeit und Geld spart. Sie benötigen lediglich die entsprechende Ausrüstung, wie zum Beispiel ein hochwertiger Flüssigkeitsabsaugapparat zum Auffüllen und dem Willen dazu.

Wann sollte das Getriebeöl gewechselt werden?

Wann sollte das Getriebeöl gewechselt werden?

Getriebeöl ist in Differentialen und Schaltgetrieben extremen Temperaturen und Drücken ausgesetzt. Diese intensive Belastung führt allmählich zu einer Zersetzung des Öls und zur Anreicherung mit winzigen Metallpartikeln.

Schwergängiges Schalten, heulende Geräusche und vorzeitiger Verschleiß können die Folge vernachlässigter Wartung sein. Um Wartungskosten zu vermeiden, sollten Sie die Anzeichen für einen notwendigen Getriebeölwechsel kennen.

Achten Sie auf diese wichtigen Warnsignale:

  • Mahlen: Beim Beschleunigen oder in Kurven können schleifende oder heulende Geräusche auftreten.
  • Schaltschwierigkeit: Das Schalten ist schwierig oder das Schaltgetriebe fühlt sich steif an.
  • Brandgeruch: Der Unterboden des Wagens verströmt einen starken, stechenden Brandgeruch.

Treten diese Symptome an Ihrem Auto auf, ist es Zeit für einen Flüssigkeitswechsel. Für eine lange Lebensdauer Ihres Fahrzeugs ist diese Wartung unerlässlich.

Arten von Getriebeöl

Arten von Getriebeöl

Die Wahl des richtigen Getriebeöls ist entscheidend, da das falsche Öl empfindliche Teile wie Kupplung und Synchronringe sofort beschädigen kann. Konsultieren Sie daher immer zuerst die Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs.

Die beiden wichtigsten Merkmale, die Getriebeöle unterscheiden, sind die API-Serviceklassifizierung und die Viskositätsklasse.

Viskositätsgrad (SAE)

SAE-Klassifizierungen wie 75W-90 oder 80W-140 geben die Viskosität des Getriebeöls an. Das „W“ steht für Kaltverträglichkeit.

Das Fließverhalten des Öls bei niedrigen Temperaturen ist in der ersten Abbildung dargestellt. Die Viskosität bei hohen Betriebstemperaturen wird durch die zweite Zahl angegeben. Es muss die vom Hersteller angegebene Viskosität verwendet werden.

API-Kategorisierung (GL-Bewertung)

Die „GL“-Klassifizierung des American Petroleum Institute (API) gibt an, wie viel EP-Zusätze (Extreme Pressure) in einem Öl enthalten sind. Unter extremer Belastung schützen diese Chemikalien die Zahnräder.

  • GL-4: Aufgrund seiner milden EP-Zusätze wird es üblicherweise für Schaltgetriebe verwendet. Für Messingteile wie Synchronringe ist es weniger schädlich.
  • GL-5: Enthält viele EP-Zusätze. Für Differentiale, insbesondere solche mit Hypoidverzahnung unter hoher Belastung, ist es in der Regel notwendig.

MerkenGL-5 sollte niemals in einem Getriebe verwendet werden, das GL-4 erfordert, da der hohe Schwefelgehalt Messingbauteile beschädigen kann.

Wie man selbst einen Getriebeölwechsel durchführt

Hinterachsdifferentiale und Schaltgetriebe werden nach einem sehr ähnlichen Verfahren gewechselt. Es handelt sich um einen einfachen Ölwechsel. Die fünf wichtigsten Schritte in diesem Artikel zeigen Ihnen, wie Sie das Getriebeöl in einem Auto sicher und effizient wechseln.

Schritt 1: Getriebe/Differential lokalisieren und zugänglich machen

Um das Öl etwas zu erwärmen, fahren Sie zunächst fünf bis zehn Minuten. Warmes Öl transportiert Schadstoffe besser und fließt deutlich schneller ab. Ziehen Sie die Handbremse an, nachdem Sie das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abgestellt haben.

Verwenden hochwertige Buchse Heben Sie das Auto sicher an und stellen Sie es dann fest auf stabile Unterstellböcke. Arbeiten Sie niemals unter einem Auto, das nur von einem Wagenheber gehalten wird. Suchen Sie das zu reparierende Teil.

Schritt 2: Das alte Getriebeöl ablassen

Suchen Sie die Einfüllschraube und lösen Sie sie vor dem Ablassen. So können Sie das Getriebe nach dem Ablassen wieder befüllen! Ein leeres Getriebe, das Sie nicht befüllen können, ist schließlich ärgerlich. Brechen Sie daher ab, wenn Sie die Einfüllschraube nicht öffnen können.

Stellen Sie unter die Ablassschraube eine ausreichend große Auffangwanne für das Altöl. Lassen Sie das alte, meist zähflüssige und übelriechende Getriebeöl vollständig ablaufen, indem Sie den Ablassdeckel vorsichtig entfernen.

Schritt 3: Komponenten prüfen

Reinigen Sie den Ölablassstopfen, während das Öl abläuft. Um Metallspäne aufzufangen, sind die meisten Stopfen magnetisch. Normaler Verschleiß äußert sich in einer geringen Menge dünner, grauer Paste.

Das ist jedoch ein großes Problem, wenn Sie große, glänzende Metallteile entdecken. Setzen Sie die Ablassschraube wieder ein und ziehen Sie sie mit dem vom Hersteller empfohlenen Drehmoment fest. Ersetzen Sie gegebenenfalls die Dichtung der Ablassschraube.

Schritt 4: Mit neuem Getriebeöl auffüllen

Sie sind also nun bereit zum Nachfüllen. Da Sie das Öl von oben in die Einfüllöffnung pumpen müssen, benötigen Sie eine Pumpe, üblicherweise eine kleine Handpumpe oder eine spezielle Ölpumpe. Flüssigkeitstransferpumpe.

Beginnen Sie mit dem Einfüllen des richtigen neuen Getriebeöls, indem Sie den Pumpenschlauch in die Einfüllöffnung einführen. Die genaue Ölmenge finden Sie in der Bedienungsanleitung.

Füllen Sie so lange Öl nach, bis es die Unterkante der Einfüllöffnung erreicht. Der Ölstand ist richtig, wenn Öl austritt.

Schritt 5: Stopfen wieder einsetzen und auf Undichtigkeiten prüfen

Nachdem der Pumpenschlauch zügig entfernt wurde, die Einfüllschraube wieder einsetzen und mit dem vorgeschriebenen Drehmoment festziehen. Eventuell ausgelaufenes Öl am Getriebegehäuse oder Differential mit Bremsenreiniger entfernen.

Nehmen Sie das Auto zum Schluss von den Ständern. Machen Sie eine kurze Probefahrt und schalten Sie alle Gänge durch. Überprüfen Sie anschließend die Unterseite des Fahrzeugs auf Undichtigkeiten in der Nähe der Einfüll- und Ablassschrauben.

Schritt 6: Wartungsarbeiten zurücksetzen/aufzeichnen

Notieren Sie Kilometerstand und Datum so bald wie möglich in Ihrem Serviceheft. So wissen Sie beim nächsten Mal genau, nach wie vielen Monaten Sie das Getriebeöl wechseln müssen. Eine genaue Dokumentation trägt zum Werterhalt Ihres Fahrzeugs bei.

Stellen Sie sicher, dass alle relevanten Wartungsanzeigen gemäß den Anweisungen Ihres Fahrzeugs zurückgesetzt werden, wenn Sie das Gerät aufgrund einer Warnleuchte oder einer bestimmten Laufleistung warten.

Häufige Fehler zu vermeiden

Auch wenn es befriedigend ist, diese Arbeit selbst zu erledigen, können Fehler teuer werden. Achten Sie darauf, diese typischen Fallen zu vermeiden.

  • Ignorieren der Einfüllstopfenprüfung: Bevor Sie die Ablassschraube entfernen, vergewissern Sie sich, dass sich die Einfüllschraube lösen lässt. Wenn die Einfüllschraube festsitzt, stehen Sie vor einem Problem.
  • Arten von MischflüssigkeitenÖle der API-Klassen GL-4 und GL-5 dürfen niemals gemischt werden, es sei denn, der Hersteller hat dies ausdrücklich genehmigt. Chemische Veränderungen können interne Bauteile beschädigen.
  • Zu fest angezogene Stopfen: Zum Festziehen der Stopfen immer einen Drehmomentschlüssel verwenden. Durch zu festes Anziehen können die Gewinde des Getriebegehäuses beschädigt werden, was teure Reparaturen nach sich zieht.
  • Verwendung der falschen Pumpe: Ohne ein SpezialpumpeDer Versuch, dickflüssiges Getriebeöl einzufüllen, führt zu erheblichen Kleckereien und einem vergeudeten Nachmittag. 

Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte das Getriebeöl gewechselt werden?

Die Wartungsintervalle für die meisten Schaltgetriebe und Differentiale liegen zwischen 30,000 und 60,000 Meilen. Beachten Sie stets die Angaben in der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs, insbesondere bei häufiger Fahrleistung oder Anhängerbetrieb, da die Intervalle kürzer sein können.

Kann ich das Getriebeöl selbst wechseln oder sollte ich einen Mechaniker beauftragen?

Das Wechseln des Getriebeöls ist eine relativ einfache Heimwerkerarbeit und eine hervorragende Möglichkeit, Geld zu sparen. Die Vorgehensweise ist simpel: altes Öl ablassen und neues einfüllen. Für ein optimales Ergebnis ist eine hochwertige Ölpumpe unerlässlich.

Was passiert, wenn ich das falsche Getriebeöl verwende?

Überhitzung, erhöhter Getriebeverschleiß und Schaltprobleme können die Folge sein, wenn die falsche Viskosität oder API-Klassifizierung verwendet wird. Die starken Additive im GL-5-Öl können die Bronzesynchronringe in einem Getriebe beschädigen, das GL-4 benötigt.

Kann ich Marken- oder synthetische Getriebeöle mischen?

Das Mischen von Ölen derselben Art (z. B. zwei Marken von 75W-90 GL-5) ist oft zulässig. Synthetische und mineralische Getriebeöle sollten jedoch nicht gemischt werden, es sei denn, der Hersteller gibt ausdrücklich die Kompatibilität an.

Wie wechselt man das Getriebeöl in einem Automatikfahrzeug?

Anstelle von dickflüssigem Getriebeöl verwenden Automatikgetriebeöl (ATF). Dabei geht es nicht nur um das Befüllen und Entleeren der Ablassschrauben, sondern auch um das Abnehmen der Ölwanne und den Filterwechsel. Im Vergleich zum Wechseln des Differentialöls ist diese Aufgabe deutlich aufwendiger.

Fazit

Um den Antriebsstrang Ihres Autos zu schützen, sollten Sie lernen, wie man das Getriebeöl wechselt. Diese einfache Fünf-Schritte-Prozedur verlängert die Lebensdauer von Differential und Getriebe und spart Ihnen Geld. Denken Sie daran: Ein reibungsloser Betrieb setzt sauberes Getriebeöl voraus.

Sie können sicherstellen, dass die Arbeit korrekt ausgeführt wird, indem Sie die richtige Flüssigkeit verwenden und hochwertige Werkzeuge kaufen, wie zum Beispiel das zuverlässige Vevor-AusrüstungIhr Auto wird noch viele Jahre zuverlässig funktionieren, wenn Sie diese notwendige Wartung regelmäßig durchführen.

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